Warum fühlt sich Bewegung im Garten anders an als in einem Museum?
Oder auf einem Rooftop anders als in einem Boutique Hotel?
Weil das Setting schön ist? Oder weil es eine besondere Energie hat? Oder einfach so.
Wir hier bei in good shape entdecken gerne neue Orte, neue Cafés, neue Hotels, neue Shops und Studios – egal wo wir auf der Welt wir gerade sind. Und überall wo es uns gefällt, wird die Location gleich nach Pilates & Community-Vibes gescannt 😉
Dann sind wir auf einen Artikel von Poosh gestoßen wo es um die Frage ging, warum es uns guttut, unsere Routinen zu durchbrechen und immer wieder neue Orte zu entdecken.
Genau so, wie wir es mit unseren Pop-Ups, Experiences und Brand Activations machen.
Es stellte sich heraus, dass unsere Intuition ziemlich gut ist, denn es gibt sogar eine wissenschaftliche Studie dazu, dass es gut tut, neue Dinge zu entdecken 🙂
Was die Studie untersucht hat:
Die Forschenden der New York University und der University of Miami wollten herausfinden, ob neue Erfahrungen im Alltag einen Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Dafür begleiteten sie Menschen über mehrere Monate. Mithilfe der Standortdaten ihrer Smartphones wurde (anonym) erfasst, wie viele unterschiedliche Orte sie im Alltag besuchten.
Gleichzeitig beantworteten die Teilnehmenden regelmäßig kurze Fragen zu ihrer Stimmung und ihrem Wohlbefinden.
Zusätzlich wurden Gehirnscans durchgeführt, um zu untersuchen, welche Bereiche des Gehirns dabei aktiv sind.
Das Ergebnis ist richtig spannend:
Menschen fühlten sich an den Tagen wohler, an denen sie mehr unterschiedliche Orte erlebt hatten. Und dabei ging es gar nicht um Fernreisen oder spektakuläre Abenteuer. Schon kleine Veränderungen machten einen Unterschied. Ein anderer Arbeitsweg. Ein neues Café. Ein Spaziergang in einem anderen Park. Oder eben eine Pilates-Class an einem Ort, an dem man noch nie trainiert hat oder vielleicht noch gar nie war.
Die Forschenden fanden außerdem Hinweise darauf, dass neue Umgebungen Gehirnregionen aktivieren, die mit Lernen, Erinnerung und Belohnung zusammenhängen. Das könnte erklären, warum sich neue Orte oft so inspirierend und belebend anfühlen.
Also schon ziemlich cool, dass unser Konzept jetzt auch noch wissenschaftlich belegt ist 🙂
Vielleicht verändern außergewöhnliche Orte nicht nur, wie sich Bewegung anfühlt.
Sondern auch, wie wir uns fühlen.
Artikel, der uns darauf gebracht hat:
Poosh – Why Getting Out of Your Routine Can Make You Happier
Wissenschaftliche Studie:
Heller, A. S. et al. (2020). Association between real-world experiential diversity and positive affect relates to hippocampal–striatal functional connectivity. Nature Neuroscience.
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